Einleitung: Der Schlüssel zum ersten Eindruck
Eine gute Einleitung besteht aus 2-3 Sätzen und enthält:
- Themenbezug: Worauf bezieht sich der Text?
- Fragestellung: Was soll beantwortet werden?
- These oder Überleitung: Wie positionierst du dich?
Beispiel für eine starke Einleitung
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Studierendenzahlen in Deutschland von 2010 bis 2020. Im Folgenden werde ich die Daten analysieren und mögliche Ursachen sowie Auswirkungen erörtern.
Hauptteil: Argumentieren wie ein Profi
Der Hauptteil sollte 60-70% des Textes ausmachen und folgende Struktur haben:
- Grafikbeschreibung (ca. 80-100 Wörter)
- Ursachen/Gründe (ca. 100-120 Wörter)
- Auswirkungen/Folgen (ca. 80-100 Wörter)
- Eigene Meinung (ca. 60-80 Wörter)
Nützliche Verknüpfungswörter
| Funktion | Konnektoren |
|---|---|
| Aufzählung | außerdem, darüber hinaus, zusätzlich |
| Kontrast | jedoch, allerdings, andererseits |
| Ursache | da, weil, aufgrund |
| Folge | deshalb, folglich, infolgedessen |
Schluss: Der letzte Eindruck zählt
Ein guter Schluss:
- Fasst die Kernaussage zusammen
- Gibt einen Ausblick oder eine Empfehlung
- Ist 2-3 Sätze lang
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die steigende Studierendenzahl sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Langfristig sollten die Universitäten ihre Kapazitäten ausbauen, um allen Studierenden eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu ermöglichen.